Bis der Forschungspark errichtet ist, stehen noch viele einzelne Arbeitsschritte und Bauarbeiten an.| Credit: Enercon
Bis der Forschungspark errichtet ist, stehen noch viele einzelne Arbeitsschritte und Bauarbeiten an.| Credit: Enercon

Baustellen-Tagebuch

Die Errichtung eines solchen Forschungswindparks ist auch für das DLR keine alltägliche Aufgabe. Hier wollen wir die Fortschritte des Vorhabens zeigen und Meilensteine des Aufbaus des Forschungsparks Windenergie Krummendeich (WiValdi) dokumentieren.

Juli 2022

Laufende Tests an der Sensorik für die Messmasten in Oldenburg

Die meteorologische Instrumentierung (Windmessensoren) wird zurzeit abschließend auf dem Dach der Universität Oldenburg (ForWind) getestet, bevor sie zum Dauereinsatz auf den Messmasten in Krummendeich montiert wird.

Mehr Infos zu den Messmasten und wo sie auf dem Gelände stehen, finden Sie unter Aufbau & Standort.

ForWind ist das Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen und nimmt im Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) die EFZN-Forschungslinie Wind wahr. Weitere Informationen zu ForWind finden Sie hier.

Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Juli 2022

Start der Rammarbeiten

Um die Windenergieanlagen auf dem Feld zu errichten, finden ab dem 20. Juli Rammarbeiten statt.

    Das Rammgerät ist planmäßig auf der Baustelle eingetroffen und wird zurzeit montiert. Die Rammarbeiten werden von der König GmbH aus Stade durchgeführt und dauern mit kurzen Unterbrechungen für wissenschaftliche Instrumentierung und Messungen in den Pfählen bis zu vier Wochen an. Für die beiden Winenergieanlagen wird jeweils ein Pfahlkreis (mit 34 Pfählen) gerammt, auf den dann das kreisrunde Fundament betoniert wird. Informationen zum Verfahren der 20 Meter langen Ortbetonrammpfähle finden Sie hier: https://www.pfahlkoenig.de/de/vibrex-rammpfahl.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    Juni 2022

    Voranschreitende Instrumentierungsarbeiten am Messmast

    Nach der Errichtung des 150 m hohen Messmasts wurde begonnen, den Mast mit seiner Messtechnik und Sensorik auszurüsten.

    Das DLR-Institut Aerolastik hat mehr als 100 über die gesamte Masthöhe verteilte Beschleunigungssensoren montiert und verkabelt. Im Anschluss wurde mit der Installation der meteorologischen Instrumentierung auf WEA-Nabenhöhe (ca. 92 m) begonnen und es können nun erste Windmessdaten aufgezeichnet werden. Die weitere meteorologische Instrumentierung bis zur Mastspitze wird derzeit noch bei der Universität Oldenburg im Labor getestet, bevor sie zum Dauereinsatz ebenfalls in Krummendeich montiert wird.

    Foto: naturalxflights.com

    Mai 2022

    Transport der Rotorblätter

    Die Rotorblätter wurden per Schiff von Portugal direkt nach Bremerhaven transportiert. Von dort geht es weiter für umfangreiche Tests zum Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme. Die Rotorblatt-Tests werden einige Wochen andauern.

    Foto: Enercon

    Mai 2022

    Instrumentierung der Rotorblätter

    Die Rotorblätter werden während des Herstellungsprozesses mit umfangreicher Sensorik ausgestattet, da weite Teile des Blattes nach Fertigstellung nicht mehr zugänglich sind.

    Die Anbringung der Instrumentierung hat ein Team aus DLR Forschern direkt im Werk in Portugal vorgenommen. Die Forscher arbeiteten unter Hochdruck, um die Sensoren während des kurzen Zeitslots in dem die Produktion still stand, anzubringen.

    Foto: Enercon (CC BY-NC-ND 3.0)

    Mai 2022

    IECplus-Messmast ist errichtet

    Auf dem Gelände des Forschungsparks Windenergie wurde der IECplus-Messmast errichtet. Dabei handelt es sich um einen knapp 150 Meter hohen abgespannten Gittermast, der dazu dient, Windmessungen durchzuführen.

    Mit seiner über die gesamte Höhe verteilten Messinstrumentierung wird er es ermöglichen, die am Standort herrschenden Windverhältnisse auf der gesamten Höhe der Rotorfläche der Windenergieanlagen zu vermessen. Ziel ist es, ihr Verhalten ins Verhältnis zu den Umgebungsbedingungen zu setzen.

    Mehr Infos zum IECplus-Messmast und wo er auf dem Gelände steht, finden Sie unter Aufbau & Standort.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    April 2022

    IEC-Messmast wird errichtet

    Die Fundamente für den IEC-Messmast am Forschungspark Windenergie (WiValdi) wurden angeliefert und werden aktuell aufgebaut. Die Montage wird voraussichtlich bis Anfang Mai dauern.

    Die Abspannfundamente für den Mast sind bereits fertiggestellt, die Seilanschlagpunkte befinden sich auf knapp drei Meter Höhe, um die Beeinträchtigungen für den landwirtschaftlichen Betrieb zu minimieren. Der IEC-Messmast ist mit der notwendigen Messtechnik ausgerüstet, um zukünftig Zertifizierungsmessungen nach der Norm IEC 61400 vornehmen zu können. Darüber hinaus ist er mit umfangreicher Zusatzinstrumentierung ausgestattet, um das zur WEA 1 einströmende Windfeld vom Boden bis zur Rotorblattspitze in einer Höhe von 150 Metern vermessen zu können.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    März 2022

    DLR-Umspannwerk aufgestellt

    Auf dem Gelände der Leitwarte am Forschungspark Windenergie (WiValdi) ist Anfang März das DLR-Umspannwerk errichtet worden. Dabei handelt es sich um eine vorgefertigte Fertigbetonstation, die komplett montiert geliefert und aufgestellt wurde.

    Im Umspannwerk befinden sich die Mittelspannungsanlagen mit luftisolierter Schaltanlage sowie Transformatoren für die Niederspannungsverteilung. Die gesamte Parkverkabelung läuft hier zusammen, beziehungsweise geht von hier aus. Der später von den Windenergieanlagen generierte Strom wird hier gebündelt und über eine Mittelspannungsleitung an das nächstgelegene Umspannwerk in Freiburg (Elbe) geleitet.

    Auch die gesamte Versorgung des Forschungsgebäudes sowie der Messtechnik mit Niederspannung geht von diesem Umspannwerk aus. Derzeit laufen die Arbeiten zur Verkabelung des gesamten Forschungsparks inklusive der Lichtwellenkabel sowie die Verkabelung im öffentlichen Bereich an der L111.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    Februar 2022

    Gründungsarbeiten haben begonnen / Rammarbeiten beendet

    Die Gründungsarbeiten auf der Baustelle des Forschungsparks Windenergie haben begonnen. Für die Tiefgründung der Masten werden Betonfertigteilpfähle gerammt. Die Arbeiten werden voraussichtlich in der siebten Kalenderwoche abgeschlossen sein.

    Die Rammarbeiten wurden am 4. Februar 2022 erfolgreich beendet.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    Januar 2022

    Lieferung von Gründungspfählen – Rammarbeiten beginnen in Kürze

    In der dritten Januarwoche fand die erste Lieferung von Gründungspfählen für die Messmasten am Mastarray statt. Voraussichtlich werden die Rammarbeiten ab dem 24. Januar beginnen.

    Mit der Anlieferung der Pfähle wurden die Arbeiten am Forschungspark Windenergie im neuen Jahr wieder aufgenommen. Sie erfolgte durch die Firma Arkil Spezialtiefbau Deutschland, die die Pfähle bis in eine Tiefe von ca. 25 Metern einrammen wird. Die Rammarbeiten müssen am Forschungspark Windenergie ausgeführt werden, um die hohen Lasten der Windenergieanlagen und Masten durch den weichen Marschboden in den tragfähigen Grund einzuleiten. Die Pfähle stellen die Tiefgründung für die darauf folgenden Betonfundamente dar. 

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

     

    November 2021

    Bau der Kranaufstellfläche für Windenergieanlage hat begonnen

    Am Forschungspark Windenergie schreiten die Arbeiten im westlichen Baufeld planmäßig und schnell voran.

    Die Wege zur Windenergieanlage (WEA 2) wurden Ende Oktober fertig gestellt. Nördlich hiervon befindet sich an deren Ende die Kranaufstellfläche. Der Bau dieser Fläche hat Anfang November begonnen und wird voraussichtlich Mitte des Monats abgeschlossen sein.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    Oktober 2021

    Bürgerinfomarkt und Begehung auf dem Gelände

    Am Dienstag, 28. September, hat ein Bürgerinfomarkt im Gut Schöneworth in Freiburg (Elbe) stattgefunden. Am gleichen Tag konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger das Gelände des Forschungsparks Windenergie Krummendeich im Rahmen einer geführten Infotour besichtigen.

    Ziel der Veranstaltung war es, Bürgerinnen und Bürger über den Stand der Bauarbeiten zu informieren, neue Maßnahmen anzukündigen, die künftige Forschung am Standort Krummendeich zu erklären und Rückfragen zu beantworten. Deshalb gab es vier Themeninseln, an denen DLR-Experten den Forschungspark, die Forschungsthemen, die Relevanz für die Energiewende in Deutschland und bevorstehende Rammarbeiten mittels anschaulicher Plakate erläutert haben. Die Rammarbeiten müssen ausgeführt werden, um die hohen Lasten der Anlagen durch den weichen Marschboden in den tragfähigen Grund in mindestens 16 Meter Tiefe einzuleiten. Die Schallemissionen variieren je nach Pfahltyp, Bodenbeschaffenheit oder Windrichtung, werden aber unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen. Insgesamt haben ca. 70 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden am Bürgerinfomarkt und der Begehung teilgenommen.

    Info-Plakate und Flyer zum Forschungspark sowie Daten und Fakten zur Windenergie stehen hier zum Download zur Verfügung.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    September 2021

    Tiefbohrungen und Verlegung der Leerrohre weitgehend abgeschlossen

    Die Bauarbeiten auf dem Forschungspark Windenergie gehen mit dem Einfahren der Ernte auf den Feldern Hand in Hand voran.

    Die Tiefbohrungen und die Verlegung der Leerrohre für Strom- und Datenleitungen sind weitgehend abgeschlossen. In einem nächsten Bauschritt werden die Kabel durch die Leerrohre an die Windenergieanlagen (WEA) und zur Leitwarte eingezogen. Des Weiteren ist die Kranaufstellfläche der WEA 1 inzwischen fertiggestellt und der Wegebau nähert sich Stück für Stück der Aufstellfläche der WEA 2.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    September 2021

    Kampagne zur Vermessung der Atmosphäre

    Vom 13. September bis 23. September 2021 findet eine Kampagne zur Vermessung der Atmosphäre statt. In diesem Zeitraum kommen Wetterballons, eine kleine Drohne und Mikrofone am Forschungspark Windenergie Krummendeich zum Einsatz.

    Die Wetterballons sind mit Helium gefüllt und steigen bis über 20 Kilometer in die Höhe. Eine Messsonde ist mit einer Schnur befestigt und sendet per Funk Daten über Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck und Wind. In über 20 Kilometer Höhe platzt der Ballon und die Messsonde gleitet mit einem Fallschirm zu Boden.

    Mit dem Quadrocopter werden Temperatur, Luft und Wind vermessen. Die Drohne wird gleichzeitig zu den Wetterballons gestartet und landet nach etwa 15 Minuten wieder am Startort. Sie hat keine Kamera- oder Videofunktion.

    Die Mikrofone werden genutzt, um Hintergrundgeräusche zu bestimmen. Vor der Errichtung der Windenergieanlagen helfen sie, alle typischen Geräuschen (z.B. Straßenlärm, Flugzeuge, Traktoren, Tiere, Wind) zu charakterisieren und später die zusätzlichen Geräusche durch die Windenergieanlagen zu identifizieren.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

     

    August 2021

    Arbeiten am Zehntweg gehen weiter

    Nach einer kurzen Urlaubspause wurden die Arbeiten am Zehntweg wieder aufgenommen. Sie bewegen sich zügig auf die Abzweigungen zum Messmast 1 und zur Windenergieanlage (WEA) 1 zu. Die Zuwegung zur WEA 1 wurde bereits vorbereitet.

    Eine Übersicht, wo welche Elemente des Forschungsparks Windenergie errichtet werden, finden Sie hier.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    Juli 2021

    Fortschritt der Bauarbeiten: Entwässerungsgraben überwunden

    Die Bauarbeiten auf dem Forschungspark Windenergie gehen zügig und planmäßig voran. Ein besonderes Hindernis war die Querung des Fleets (Entwässerungsgraben) auf der nördlichen Zufahrt des Geländes.

    Dieses wurde in den letzten Tagen erfolgreich überwunden. Mit der südlichen Zufahrt (Zehntweg) von der K9 konnte der Baufortschritt bis zum ersten Obsthof bereits erzielt werden. Aktuell laufen auch die Vorbereitung für die Befestigung der Leitwarte, die ebenfalls an der nördlichen Zuwegung errichtet wird.

    Die Baustelle wird wegen Betriebsferien der Firma Wilhelm Henn Straßen- und Tiefbau GmbH vom 26. Juli bis 8. August 2021 still liegen.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    Mai 2021

    Bauarbeiten haben begonnen

    Anfang Mai haben die Bauarbeiten am Forschungspark Windenergie in Krummendeich (WiValdi) begonnen – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in Richtung Errichtung der Windenergieanlagen und Inbetriebnahme.

    Der Bau der Zuwege und die Parkverkabelung wird von der Firma Wilhelm Henn Straßen- und Tiefbau GmbH aus dem Landkreis Stade umgesetzt. Es wird zeitgleich an den zwei Zufahrtswegen auf den Forschungspark, von Westen von der K9 und von Norden von der L111, gebaut.

    Zusätzlich wurden bereits zwei Informationstafeln am Zehntweg sowie am Kamp 30 aufgestellt.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    November 2020

    Startschuss für Windenergieforschung in Krummendeich

    Die ersten Messungen am Standort Krummendeich haben begonnen. Seit Anfang November steht ein LiDAR-Gerät am Standort des Forschungsparks Windenergie. Ziel ist es, ein besseres Verständnis der Windverhältnisse am Standort zu erhalten.

    Mit dem Long-Range Doppler Windlidar messen wir vertikale Windprofile oder zweidimensionale Windfelder. Aus diesen Messungen werden Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Turbulenz ermittelt. Die Datenbasis, die mit den Messungen geschaffen wird, steht dem Forschungskonsortium langfristig zur Verfügung und dient als Referenz der Wind- und Turbulenzverhältnisse vor der Installation der Windturbinen. Etwaige Veränderungen in der Mikrometeorologie am Standort durch die Windenergieanlagen können so potenziell nachgewiesen werden.

    Das Gerät ist dauerhaft für den Einsatz im Windpark geplant und sammelt kontinuierlich Daten. Am jetzigen Standort kann das Gerät solange stehen, bis die längerfristigen Standorte mit Zuwegung und Strom erschlossen sind oder die Fläche anderweitig gebraucht wird – mindestens wird das LiDAR-Gerät aber zwei bis drei Monate aufgestellt sein. Innerhalb der nächsten Wochen wird außerdem ein Mikrowellenradiometer zur Messung von Temperatur- und Luftfeuchteprofilen am gleichen Standort installiert.

    Die LiDAR-Messungen werden vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre durchgeführt. Dieses Institut verantwortet unter anderem die meteorologische und akustische Instrumentierung am Forschungspark Windenergie in Krummendeich. Auf dieser Website wird der aktuelle Fortschritt der Instrumentierung sowie einige Live-Daten zur Verfügung gestellt.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    August 2020

    Schaukasten errichtet

    Damit alle Interessierten stetig auf dem neuesten Stand sind, haben wir einen Schaukasten vor Ort aufgestellt.

    Im Schaukasten auf dem Feld des künftigen Forschungsparks Windenergie werden die Forschungsziele, der Aufbau des Parks und weitere DLR-Forschung vorgestellt. Wichtige Ankündigungen werden den Bürgerinnen und Bürger und anderen Akteurinnen und Akteur aber weiterhin als Hauswurfsendung, über E-Mail-Newsletter, telefonisch oder auf dieser Website zur Verfügung gestellt.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    April 2020

    Neue Probebohrungen

    Ziel ist es, die Bodenbeschaffenheit zu erkunden und möglichst viele Informationen über die Böden zu sammeln.

    Da die Positionen der Windenergieanlagen und Masten an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden mussten, kam es auch zu Anpassungen der Ausführungsplanung. Aus diesem haben im ersten Quartal des Jahres neue Untersuchungen der Böden stattgefunden.

    An den geplanten Standorten der Windenergieanlagen 1 und 2 hat jeweils eine sogenannte Baugrundaufschlussbohrung stattgefunden. Dafür waren kleine Bohrfahrzeuge auf den Flächen unterwegs. Ziel der Bohrungen war es, die Bodenbeschaffenheit zu erkunden und möglichst viele Informationen über die Böden zu sammeln. Bodenschutz hat bei der Durchführung der Arbeiten höchste Priorität gehabt.

    November 2019

    Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger

    Am 19. November 2019 hat unsere Informationsveranstaltung zum Forschungspark Windenergie in Witt‘s Gasthof zur Post in Oederquart stattgefunden.

    Ziel war es, die Bürgerinnen und Bürger über den Stand der Planung zu informieren, Fragen zu beantworten, Anregungen aufzunehmen und im Rahmen einer Marktplatz-Situation mit allen Interessierten ins Gespräch zu kommen.

    Bernhard Milow, Programmdirektor Energie im DLR, hat zu Beginn der Veranstaltung einen Einblick in das Thema Energie und Energiewende gegeben und die Bedeutung des Projekts in Krummendeich für die Forschung im DLR hervorgehoben. Im Anschluss hat Jan Teßmer, Koordinator Windenergieforschung im DLR, den Stand der Planung des Forschungsparks Windenergie in Krummendeich vorgestellt, über einzelne Planungsschritte gesprochen und anstehende Prozesse erläutert.

    Den größten Teil des Abends hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, an einzelnen Infoständen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom DLR ins Gespräch zu kommen und sich über den Forschungspark Windenergie hinaus zum Thema Energiewende in Deutschland zu informieren sowie Fragen und Anmerkungen loszuwerden. Dieser Infomarkt war in fünf verschiedene Themenecken aufgeteilt: Energiewende und die Bedeutung der Windenergie, Windenergieforschung im DLR, Informationen zum Forschungspark Windenergie in Krummendeich, der konkrete Projektplan sowie eine Vorstellung des Projektpartners ForWind.

    Abschließend wurden Fragen und Hinweise der Bürgerinnen und Bürger, die in den Themenecken genannt wurden, gemeinsam auf dem Podium diskutiert und offene Fragen von Jan Teßmer und Jakob Klassen, Projektleiter Aufbau Forschungswindpark im DLR, beantwortet.

    Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)